
Der aus Zypern stammende Easyjet-Gründer Stelios Haji-Ioannou hatte sich aus dem Tagesgeschäft mit der Airline zurückgezogen. Ihn hatte gestört, dass die Airline rund 25% ihres Umsatzes mit anderen Dingen als mit Flugtickets macht. Er forderte hier eine Begrenzung. Zudem kritisierte er die vielen Verspätungen und Flugausfälle.
Haji-Ioannou betreibt ein ganzes Imperium unter der Marke „Easy“, zum Beispiel Hotels, Autovermietungen oder Kinos. Die Easygroup und Easyjet konnten sich nun einigen: Die Airline darf den Namen „Easy“ behalten und es gibt keine Grenze für die Nebengeschäfte. Haji-Ioannou verzichtet auf den Posten als Verwaltungschef und auf das Recht zwei Vertreter in den Verwaltungsrat zu schicken. Dafür führt Easyjet jährlich 0,25% des Umsatzes an die Easygroup ab. Der einstige Gründer bleibt mit 26% größter Einzelaktionär von Easyjet.

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