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Ryanair-Chef beleidigt Passagiere

cc by flickr/ final gather

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Mal wieder hat Michael O’Leary, Chef der irischen Billigairline Ryanair, für Schlagzeilen gesorgt. Generell ist er für sein nicht gerade zurückhaltendes Auftreten bekannt, doch in Großbritannien ist er nun für viele Passagiere zu weit gegangen. Laut der Zeitung „Daily Mail“ hat er nämlich öffentlich Flugreisende beschimpft, die sich über die dubiosen Methoden bei Ryanair beschwerten.

Den Anstoß gab eine Mutter, die ihre Bordkarte für ihre fünfköpfige Familie nicht selbst ausgedruckt hatte und deshalb eine Strafe von 200 Pfund zahlen sollte. Etwas, was bereits etlichen Kunden von Ryanair passiert ist. Sie bat daraufhin Ryanair ihr die Strafe zu erlassen, da sie nicht viel Geld habe. Ihren Fall postete sie auch auf Facebook, wo sich inzwischen über 350.000 User hinter sie gestellt haben.

Michael O’Leary regte das extrem auf und er sagte, dass er es für absolut gerechtfertigt halte, wenn Menschen für ihre Dummheit zur Kasse gebeten werden. Wer die an die Buchung gebundenen Verpflichtungen nicht einhalte, sei ein „Idiot“ und müsse dafür eben auch Strafe zahlen. Alle, die solche Fehler wie das Nicht-Ausdrucken der Bordkarte machten, sollten sich laut dem Airline-Chef „zum Teufel scheren“. Zudem machte er sich darüber lustig, dass die Frau nach der Reise ihren Fall in sozialen Netzwerken postete. Sie glaube wohl wirklich, dass Ryanair deshalb gleich die Geschäftsbedingungen ändern würde. Das würde man definitiv nicht tun!

Ja, bei Ryanair ist der Kunde wirklich König…

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