
Nun muss American Airlines wieder zahlen, diesmal eine Rekordsumme in Höhe von 24,2 Millionen Dollar. Seit zwei Jahren dauert diese Auseinandersetzung zwischen der Airline und der US-Luftsicherheitsbehörde FAA nun schon an.
Basis waren über 300.000 Passagiere, die 2008 strandeten, weil die Behörde etliche Mittelstrecken-Jets vom Typ McDonnell Douglas MD-80 festhielt, da sie dringend überprüft werden mussten. Bei Kontrollen wurde im Vorfeld mehrfach darauf hingewiesen, dass Kabel in Radkästen nicht überprüft worden seien. Dies hätte schnell zu einem Feuer führen können.
Obwohl das Problem bekannt war, unternahm die Airline nichts. Mit der harten Strafe wolle man ein Exempel statuieren. American Airlines hat bereits angekündigt gegen die Strafe vorgehen zu wollen. Der Streit nimmt jedoch kein Ende. Am Ende vergisst die Airline offenbar mal wieder das Wichtigste: die Sicherheit der Passagiere.

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