Hotel del Coronado in San Diego: Eine wahre Hotellegende

CC BY SA 3.0 wikimedia/ Nehrams2020

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Das Hotel del Coronado gehört eindeutig zu den wenigen wahren Hotellegenden. Dort residierten von US-Präsidenten bis hin zu Hollywood-Stars alles, was Rang und Namen hat, und natürlich ranken sich um das Haus auch zahlreiche Geschichten und Mythen. Erbaut wurde es im Jahr 1888 von James Reid und galt damals als das größte und auch fortschrittlichste Urlaubshotel der Welt.

Heute steht das hölzerne Strandhotel im viktorianischem Stil an der Bucht von San Diego unter Denkmalschutz. Als erstes Hotel überhaupt wurde es zu seiner Eröffnung damals mit elektrischem Licht ausgestattet. Diese wurde von Thomas Edison höchstpersönlich überprüft. 1904 kam er noch einmal in das Hotel del Coronado um den ersten im Freien aufgestellten Weihnachtsbaum zu bestaunen, der voll elektrisch beleuchtet wurde.

In Zeiten der Prohibition war das „The Del“, wie es von Einheimischen oft genannt wird, ein beliebter Anlaufpunkt. Charlie Chaplin gehörte ebenfalls zu den Gästen wie zahlreiche US-Präsidenten. Spätestens seitdem „Manche mögen’s heiß“ mit Marilyn Monroe, Tony Curtis und Jack Lemmon dort gedreht wurde, kennt das Hotel jeder. Hier sollen sich zudem Prince Edward, Prince of Wales und seine spätere Frau Wallis Simpson kennengelernt haben, für die er später auf den Thron verzichtete.

Legendär ist auch der angebliche Spuk im Zimmer 304 (heute Zimmer Nummer 3358). Am 22. November 1890 checkte hier eine gewisse Kate Morgan ein. Drei Tage später wurde sie tot im Zimmer aufgefunden. Es soll sich um Selbstmord gehandelt haben. Seitdem haben Gäste immer wieder von schwebenden Gegenständen und flackernden Lichtern berichtet.

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