flickr / Dr. Wendy Longo

Gut vorbereitet in den Urlaub

Viele Urlauber nutzen ihren eigenen Wagen, um an das ausgewählte Reiseziel zu kommen. Oft sind die Insassen über mehrere Stunden unterwegs und deshalb sollte vor der Abfahrt eine Planung erfolgen, welche Dinge vor dem Antritt der Reise zu erledigen sind. Im Kofferraum müssen ein ­Sanitätskasten und ein Warndreieck vorhanden sein. In einigen Ländern sind zwei Warndreiecke erforderlich, welche vor und hinter der Unfallstelle aufzustellen sind. Außerdem gehört ein Europäischer Unfallbericht ins Handschuhfach und bei Fahrten ins Ausland ist die grüne Versicherungskarte mitzunehmen.

Einige Tage vor der Reise ist das Auto auf Betriebssicherheit zu überprüfen. Es sind ­die Öl, Kühl- und Bremsflüssigkeit zu überprüfen. Bei Bedarf ist auch das Wasser für die Scheibenwischanlage nachzufüllen. Des Weiteren ist der Verschleiß der Bremsklötze zu kontrollieren. Die Fahrzeugbeleuchtung wird am besten mit zwei Personen überprüft. Einige Werkstätten bieten einen preiswerten Urlaubscheck an. In diesem Fall können die Urlauber sicher sein, dass keine größeren Mängel vorliegen.

Ab dem 1.07.2014 ist es in Deutschland Pflicht, mindestens eine Warnweste im Fahrzeug mitzuführen. Die Warnweste sollte im Fahrzeug so untergebracht werden, dass diese im Havariefall schnell zur Hand ist. Das Gleiche gilt für Warndreieck und Sanitätskasten. Diese Gegenstände sollten im Kofferraum nicht unter den Gepäckstücken gelagert, sondern griffbereit im Kofferraum untergebracht werden. Bevor der Zündschlüssel für die Urlaubsfahrt gedreht wird, ist zu schauen, ob der Führerschein und die Zulassung am Mann sind. Damit die Reise nicht zum Fiasko wird, sind immer ausreichende Pausen einzuplanen.

Ein besonderes Augenmerk sollte auch auf die Reifen gelegt werden. Die Profiltiefe darf drei Millimeter nicht unterschreiten und bei viel Gepäck muss der Luftdruck etwas höher liegen, als bei normalen Autofahrten. Außerdem ist nach Beschädigungen am Reifen zu schauen. Der Reifenverschleiss ist abhängig vom Fahrstil und durch unsachgemäße Belastung kann es zu einer kürzeren Lebensdauer kommen. Besonders das sogennante „Stop-and-Go“ Fahren, oder auch Verhalte wie Überfahren von Bordsteinkanten führen zu einer erheblichen Belastung der Reifen. Auch wenn mit dem Auto in rasanter Fahrt und quietschenden Reifen die Kurven genommen werden, wirkt sich dies negativ auf die Lebensdauer der Reifen aus – vor allem wenn es sich bei den Reifen um eine Billigmarke handelt.

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Gute Reifen, wie beispielsweise Reifen der Marke Michellin halten länger, da Sie durch spezielle Verfahren und eine extra auf Haltbarkeit ausgelegte Gummimischung für lange Benutzung gemacht wurden. Natürlich sollten Autofahrer trotzdem darauf achten, Reifen-beanspruchendes Fahren auf ein Minimum zu beschränken – dies gilt auch im Urlaub.

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