Grand Hotel Heiligendamm: Jagdfeld gesteht Scheitern ein

Quelle: Wikimedia

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Wie bereits mehrfach berichtet, sieht es derzeit alles andere als rosig für das Grand Hotel Heiligendamm aus. Vor rund einem Jahr musste die Hotellegende Insolvenz anmelden. Der Betrieb läuft zwar weiter, jedoch ist offen, wie lange dies noch geht. Der Immobilieninvestor Anno Jagdfeld, der auch für den Investmentfonds des Hotel Adlon in Berlin verantwortlich ist, hat nun das Scheitern des Grand Hotels Heiligendamm eingestanden.

Laut dem Magazin „Spiegel“ verlieren Investoren dadurch insgesamt 127 Millionen Euro. Jagdfeld wies die Kritik enttäuschter Anleger jedoch sofort zurück, denn schließlich habe er ja niemanden gezwungen zu investieren. Auch seine Aussage für die Schuld des Scheiterns des Hotels hat heftige Kritik hervorgerufen.

Neugierige Tagestouristen hätten den Verantwortlichen vor allem das Leben schwer gemacht. Bei schönem Wetter seien mehrere tausend Menschen zum Luxushotel gefahren um zu gucken. Die Hotelgäste hätten sich dadurch wie in einem Freilichtmuseum gefühlt und der Ruf sei ruiniert gewesen. So sei es unmöglich gewesen, das Hotel in die schwarzen Zahlen zu führen. Übrigens hat der Insolvenzverwalter inzwischen betont, dass das Hotel deswegen nicht vor dem endgültigen Aus stehe! Es gebe sogar Interessenten. Wir halten euch auf dem Laufenden!

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